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Notgeld in Haan und Gruiten
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Notgeld in Haan und Gruiten

Ein Beitrag zur Geldgeschichte und zur Lokalgeschichte; Schriftenreihe Bergischer Geschichtsverein Haan e.V. Bd. 7

von Erhard Horstmann, Horst Pindur, Ursula Russek

Die Ausgabe deutschen Notgeldes beginnt mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges am 1. August 1914 und endet mit der Einlösung des letzten Notgeldes Ende Mai 1924. Schon am Tag der deutschen Kriegserklärung an Russland am 1. August 1914, noch bevor die Goldwährung mit den Kriegsgesetzen vom 4. August endet, erscheinen die ersten Notgeldausgaben. Nach Einführung der Rentenmark am 1. November 1923 verzögert sich die Einlösung des Notgeldes, weil in den besetzten Gebieten, z.B. im Rheinland, das Notgeld bis zum 1. April 1924 gültig bleibt. Auch die Reichsbank lässt – in Konkurrenz zur Rentenbank - weiterhin Inflationsgeldscheine in Billionenhöhe drucken. Erst am 30. August 1924 wird die Inflationsmark durch die neue Reichsmark ersetzt, die den gleichen Dollarwert wie die Rentenmark aufweist (4.2 Billionen Inflationsmark = 4.2 Rentenmark = 4.2 Reichsmark = 1 Dollar).

132 Seiten
kartoniert
24,0 x 17,0 cm
978-3-943886-53-5